11. Juni 2013

Studie: China bekämpft CO2-Emissionen nicht effektiv

In Sachen Treibhausgase strengt sich China zu wenig an.

Das ist das Ergebnis einer interationalen Studie, die in der Fachzeitschrift "PNAS" veröffentlicht wurde. 2009 hatte China sich verpflichtet, den Ausstoß von Kohlendioxid in den nächsten zehn Jahren um mindestens 40 Prozent zu verringern. Die Autoren der Studie bezweifeln aber, dass das klappt: Die Regierung bemühe sich zu wenig um die Provinzen im Landesinneren. Dort seien die Ziele niedriger gesteckt als in den hoch entwickelten Küstenregionen. Dabei seien diese Provinzen für 80 Prozent des Kohlenstoffdioxid-Ausstoßes im Land verantwortlich.

Im Gegensatz zu den Küstenregionen sind die Provinzen in Zentralchina wirtschaftlich weniger entwickelt und nuzten darum öfter fossile Energien wie Erdgas und Kohle, die für einen hohen CO2-Ausstoß sorgen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)