11. Juni 2013
Normalerweise passiert Forschung hinter verschlossenen Türen und wir bekommen erst davon mit, wenn alles fertig und veröffentlicht ist.
Bei einem Projekt der Deutschen Wildtier-Stiftung kann man live und in Farbe dabei sein. Sie hat an zwei Horsten von Schreiadlern in Lettland Kameras installiert, deren Aufnahmen direkt ins Netz übertragen werden. Die Bilder sollen zeigen, wie viele und welche Beutetiere die Vögel an ihre Küken verfüttern. Mit diesen Infos sollen Schutzmaßnahmen für die Populationen im Nordosten Deutschlands entwickelt werden. Seit Sonntag gibt es auch tatsächlich ein Küken, das man beobachten kann. Nach gut einem Monat Brütezeit schlüpfte aus dem ersten von zwei Eiern ein kleiner Schreiadler.
Schon im vergangenen Jahr konnten Zuschauer von "Adler-TV" ein Küken vom Schlüpfen bis zur ersten Flugstunde verfolgen. Die Schreiadler sind in Deutschland vom Aussterben bedroht.
Neuigkeiten gibt's unter @schreiadler|https://twitter.com/Schreiadler], zur Webcam geht's [hier
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)