11. Juni 2013
Wenn wir etwas Schönes sehen, empfinden wir das instinktiv als angenehm und erleben eine Art Aha-Effekt.
Warum das so ist, haben jetzt spanische Forscher herausgefunden. Im Fachmagazin "PNAS" schreiben sie, dass in unserem Gehirn zwei voneinander unabhängige Netzwerke auf Schönheit reagieren.
Das erste springt schon in den ersten Millisekunden an. Es sagt uns instinktiv, ob wir eine Sache als schön empfinden oder nicht. Der eigentliche Aha-Effekt, also das bewusste Wahrnehmen "Das finde ich schön", kommt aber erst danach. Für diese genaue Analye kommt das zweite Netzwerk zum Einsatz. Und das nur dann, wenn im ersten Schritt die Entscheidung für "schön" gefallen ist.
Die Wissenschaftler untersuchten die Hirnaktivität von 24 Probanden, denen sie in schnellem Wechsel schöne und nicht schöne Objekte vorlegten.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)