11. Juni 2013

Kopfball: Gefährlich fürs Gehirn

Fußballer, die oft Kopfbälle spielen, leben gefährlich.

Das haben Wissenschaftler einer New Yorker Privatuniversität für Medizin herausgefunden. Wie sie im Fachmagazin "Radiology" schreiben, zeigten Kopfballspieler ähnliche Veränderungen im Gehirn wie Patienten mit einer Gehirnerschütterung.

Die Forscher untersuchten 37 Amateurspieler, die alle seit ihrer Kindheit Fußball spielen. Sie verglichen Bilder der Gehirne von Spielern, die selten Bälle köpfen mit denen, die häufig Kopfbälle spielen. Alle Probanden machten außerdem kognitive Tests.

Das Ergebnis: Bei denjenigen, die um die 1000 Bälle im Jahr köpften, gab es Veränderungen im Gehirn, die auf Schädigungen von Neuronen hinweisen. Wer über 1.800 Bälle im Jahr mit dem Kopf trifft, hatte auch schlechtere Werte bei den Gedächtnistests.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)