12. Juni 2013
Frauen, die arbeiten gehen, müssen kein schlechtes Gewissen haben, dass ihre Kinder intellektuell vernachlässigt werden.
Das legen britische Wissenschaftler nahe. Sie haben gezeigt, dass Kinder, deren Mütter früh wieder arbeiten gehen, später nicht unbedingt schlechter in der Schule sind als solche, deren Mütter zu Hause bleiben.
Die Forscher analysierten sechs Studien mit insgesamt 40.000 Kindern über die letzten 40 Jahre. Es zeigte sich: Bis zu den 1990er Jahren waren Kinder von berufstätigen Müttern in Großbritannien tatsächlich etwas schlechter in der Schule.
Inzwischen sei dieses Ungleichgewicht aber aufgehoben. Die Forscher sehen als Grund dafür, dass die Kinderbetreuung besser geworden sei.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)