12. Juni 2013
Mit dem Dreck machen haben wir früh angefangen.
Forscher der Universität Pittsburgh haben an den Großen Seen in den USA die bisher ältesten Spuren von Umweltverschmutzung durch den Menschen gefunden. Dabei handelt es sich um Blei, das wahrscheinlich von der Arbeit in Minen vor 8.000 Jahren stammt. Die Forscher haben das Metall in den Sedimenten des Sees an einer Halbinsel in Michigan nachgewiesen. Dort waren Forscher schon im 19. Jahrhundert auf Überreste prähistorischer Minenarbeiten gestoßen - in Form von Werkzeugen wie Hammersteinen, Trittstufen und Überresten von Tagebauen. Auf der Halbinsel gab es Kupfervorkommen.
Kupfer wurde vor vielen tausend Jahren schon genutzt, um Waffen oder Werkzeuge herzustellen. Durch eine Legierung mit Zinn bekommt man Bronze.
Die Arbeit der Wissenschaftler ist im Magazin Environmental Science & Technology veröffentlicht.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)