12. Juni 2013

New York will sich mit höheren Dünen vor dem Klimawandel schützen

In Katastrophen-Filmen versinkt New York regelmäßig in Wasserfluten.

Das ist gar nicht so unwahrscheinlich. Einer Studie der Stadt zufolge dürfte im Jahr 2050 etwa ein Viertel New Yorks hochwassergefährdet sein, weil der Meeresspiegel bis dahin um 60 Zentimeter steigen soll. 800.000 Menschen wären dann betroffen. New York ist von mehr als 800 Kilometern Küste umgeben.

Bürgermeister Michael Bloomberg hat einen Milliardenplan vorgestellt, um die Stadt vor den Folgen des Klimawandels zu schützen. Der sieht im Süden von Manhattan Wälle gegen das Hochwasser vor. Außerdem sollen an mehreren Küstenabschnitten Dünen aufgeschüttet und Deiche gebaut werden. Bloomberg vertritt die Ansicht, dass die Investitionen von rund 20 Milliarden Dollar geringer ausfallen als die möglichen Folgekosten großer Stürme.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)