12. Juni 2013

Katastrophenforscher begründet geringe Bereitschaft zum Spenden für Flutopfer

Das Hochwasser in Deutschland schockiert, motiviert aber kaum zum Spenden - jedenfalls weniger als während der letzten "Jahrundertflut" vor zehn Jahren.

Zu den Gründen dafür hat die Zeitung "Die Welt" den Katastrophenforscher Wolf Dumbrowsky befragt. Demnach sind viele Menschen in Deutschland der Meinung, dass rechtzeitige Baumaßnahmen die aktuelle Katastrophe hätten abschwächen können. Die Diskussion über Versäumnisse sowohl der öffentlichen Hand als auch der Anwohner trage zu dieser Sichtweise bei.

Laut Dombrowsky ärgert es die Deutschen, wenn eine Gemeinde in ein neues Rathaus investiert hat anstatt in einen neuen Deich. Viele zweifelten außerdem daran, dass die Spenden auch an der richtigen Stelle ankommen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)