12. Juni 2013
Es hat einen Spiegel von den Ausmaßen eines Großküchen-Woks fährt mit einem Ballon zu seinem Einsatzort.
Das deutsche Sonnenobservatorium "Sunrise" ist Nordschweden gestartet. In rund 35 Kilometer Höhe solle es neue Erkenntnisse über die Sonnenaktivität liefern. Dort, in der Stratosphäre, werden die Messungen nicht so stark durch Partikel in der Erdatmosphäre beeinflusst.
Gebaut haben die Anlage Forscher des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung in Katlenburg-Lindau. Sie wollen das Magnetfeld der Sonne mit hoher Auflösung vermessen und damit vielen bisher völlig ungeklärten Fragen nachgehen, zum Beispiel, warum die Sonneaktivität in einem etwa elfjährigen Zyklus schwankt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)