13. Juni 2013
Der Aufschrei in den deutschen Medien ist groß: Die US-Geheimdienste bespitzeln uns!
In den USA bleiben die Bürger beim Thema Internet-Spionage aber offenbar gelassen. Eine aktuelle Umfrage des Washington Post-Pew Research Center hat ergeben: Eine Mehrheit der Amerikaner (62 Prozent) hat nichts dagegen, wenn der Staat auf der Jagd nach Terroristen in ihre Privatsphäre eindringt. Nur ein Drittel (34 %) der Befragten meinten, der Staat solle ihre Daten unangetastet lassen. Nun könnte die hohe Akzeptanz der Überwachung daran liegen, dass die US-Regierung erklärte, das PRISM-Programm erfasse nur Internet-Daten im Ausland, nicht in den USA. Aber auch die Telefonüberwachung im Inland ist für die Mehrheit der Amerikaner offenbar kein Anlass zur Sorge. 56 Prozent der Befragten sagten, das sei akzeptabel.
http://www.washingtonpost.com/lifestyle/style/in-poll-the-public-is-just-fine-with-government-snooping-in-the-name-of-counterterrorism/2013/06/11/811210e2-d2d6-11e2-9f1a-1a7cdee20287_story.ht ml
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)