13. Juni 2013

Kinobetreiber wollen Privatvorstellungen für Filmfans einfacher zugänglich machen

Wird es demnächst neben den Blockbustern auch kleine Filmproduktionen in großen Kinokomplexen geben?

Das ist tatsächlich möglich. Denn künftig sollen sich Kinofans Privatvorstellungen ihrer Lieblingsfilme selbst organisieren können. Auf einer Internet-Plattform können sie Filme vorschlagen und über soziale Netzwerke andere dazu einladen. Kommen genug Interessenten zusammen, nimmt das Kino den Wunschfilm ins Programm. "Cinema on Demand" heißt das Projekt. Vorgestellt wird es auf dem 9. Bundeskongress der kommunalen Kinos in Frankfurt, der morgen beginnt.

Die Sprecherin des Bundesverbands kommunaler Filmarbeit, Cornelia Klauß, erhofft sich von "Cinema on Demand" vor allem höhere Einnahmen für kleine Kinos, die oft nicht rentabel seien. Außerdem stärke ein derartiges Angebot die Bedeutung des Kinos als sozialer Ort: So würden Menschen häufiger einen Film gemeinsam anschauen, anstatt ihn zu Hause herunterzuladen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)