13. Juni 2013

Weltnaturschutzorganisation: Klimawandel wird Arten stark gefährden, die heute noch nicht als bedroht gelten

Viele Vogelarten, Amphibien und Korallen, die heute noch als ungefährdet gelten, werden von Klimawandel stark betroffen sein - und sollten deshalb auf der Liste bedrohter Arten stehen.

Das ist das Ergebnis einer internationalen Studie der Weltnaturschutzorganisation IUCN. Ihr zufolge sind bis zu 41 Prozent aller Vogelarten, 29 Prozent der Amphibien und 22 Prozent der Korallen hochgradig bedroht durch kommende Klimaveränderungen - stehen aber nicht auf der Liste bedrohter Arten. Als Beispiel nennt die Organisation den Kaiserpinguin oder den Steinkauz. Ein Sprecher sagte, möglicherweise seien deshalb neue Kriterien für die Einstufung nötig.

Die Studie fasst die Arbeit von über 100 Wissenschaftlern zusammen. Die IUCN ist unter anderem dafür zuständig, die Rote Liste Bedrohter Arten zu führen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)