13. Juni 2013
Sie lebt in den Ozeanen vom Äquator bis zur subpolaren Zone - und war bei Meeresbiologen deshalb schon länger als sehr anpassungsfähig bekannt: Die Kalkalge Emiliania huxleyi.
Jetzt hat ein internationales Forscherteam das Erbgut des Einzellers entschlüsselt und dabei herausgefunden, warum sie sowohl in kalten wie auch in warmen Gewässern gedeiht. Wie die Wissenschaftler im Fachmagazin "Nature" berichten, teilen die Kalkalgen einen gewissen Stammsatz identischer Erbinformationen. Der Rest des Genpools varriiert stark und hängt von den jeweiligen Lebensbedingungen ab. Das sei sonst nur von Bakterien bekannt.
Übrigens: Ohne die Kalkalge wäre es vermutlich deutlich wärmer auf der Erde. Denn die Pflanzen entziehen durch ihre Photosynthese und beim Bau ihrer Kalkschuppen der Atmosphäre erhebliche Mengen Kohlenstoff und binden diesen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)