13. Juni 2013
Fische in der nördlichen Ostsee sind seit einigen Jahren immer mehr auf Zwangsdiät.
Denn wie finnische Wissenschaftler berichten, nahm die Qualität des Phytoplanktons im Meer in den letzten 30 Jahren kontinuierlich ab. Auch die Größe der Minialgen und Bakterien verringerte sich. Schuld ist wahrscheinlich ein Zusammenspiel unter anderem aus Klimawandel und Überfischung. Die finnischen Forscher untersuchten Planktonproben aus den Jahren 1979 bis 2011. In dieser Zeit stieg die Temperatur der oberen Meeresschichten merklich an, auch anorganische Stoffe im Wasser nahmen zu. Der Salzgehalt der Ostsee sank dagegen. Als Folge der schlechteren Planktonqualität steht den Fischen dem Bericht zufolge weniger Energie zur Verfügung. Was das langfristig für die Meeresbewohner bedeutet, muss weiter untersucht werden.
Die Studie des finnischen Umwelt-Instituts gibt hier.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)