14. Juni 2013
China boomt, heißt es immer.
Da müsste es auf dem Arbeitsmarkt eigentlich rosig aussehen. Das ist aber nicht so, besonders nicht für Akademiker. Sozialwissenschaftler aus Peking haben herausgefunden, dass im vergangenen halben Jahr nur ein Drittel der Master- und Bachelor-Absolventen einen Arbeitsvertrag unterschrieben haben. Das seien elf Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.
Das Problem ist nicht, dass es zu wenig Jobs gibt. Sondern: Gesucht werden händeringend technische Facharbeiter. Dafür sind Akademiker überqualifiziert, die vielen Wanderarbeiter im Land aber unterqualifiziert.
Die schlechten Nachrichten sind offenbar schon bei jungen Chinesen angekommen - immer weniger schreiben sich an Universitäten ein.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)