17. Juni 2013
Wer zum Arzt geht, hofft auf kompetente Behandlung - aber das kann auch schiefgehen.
Im vergangenen Jahr haben sich rund 11.000 Patienten bei den Gutachterstellen der Ärzteschaft beschwert, weil sie fürchteten, Opfer von Behandlungsfehlern geworden zu sein. Die aktuelle Statistik der Bundesärztekammer zeigt, dass sich die Zahl der Beschwerden an dieser Stelle gegenüber dem Vorjahr nicht groß verändert hat. In gut 30 Prozent aller Fälle bestätigten die Gutachter im Jahr 2011, dass es Fehler in den Behandlungen gegeben habe.
Aber auch die Krankenkassen führen Listen über Patientenbeschwerden. Sie fanden im vergangenen Jahr knapp 4000 Fälle von falschen Behandlungen.
Bei all der Statistik gilt die Dunkelziffer als hoch. Niemand weiß, wieviele geschädigte Patienten sich direkt an Gerichte und Versicherungen wenden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)