17. Juni 2013
Und nun noch das Zitat des Tages:
"Gewohnheit ist ein äußerst destruktiver Faktor, denn wenn ihr kreativ denken wollt, dann schiebt sich die Gewohnheit dazwischen."
Die Worte stammen von Jiddu Krishnamurti. Er gilt vielen als wichtigster indischer Philosoph im 20. Jahrhundert. Krishnamurti wurde 1895 als achtes Kind in eine streng-gläubige Hindu-Familie geboren. 1912 kam er zur weiteren Ausbildung nach England. Krishnamurti widmete sich vor allem spirituellen Fragen. So ging es ihm etwa darum, wie man vollständige geistige Freiheit durch Meditation erreicht. Anfangs pflegte er enge Verbindungen zur Theosophischen Gesellschaft. Annie Besant erklärte ihn sogar zum kommenden Weltlehrer. Später geriet Krishnamurti in inhaltliche Auseinandersetzung mit den führenden Vertretern und distanzierte sich wieder von der Bewegung. Seine Verbindungen nach England brachte ihm prominente Bekanntschaften ein - darunter mit den Literaten George Bernard Shaw und Aldous Huxley. Jiddu Krishnamurti starb 1986.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)