17. Juni 2013

Freihandelsabkommen: Ifo-Institut sieht Hauptvorteil bei USA

Ab diesem Sommer wird offiziell beraten über das Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA.

Eine Studie des Ifo-Instituts im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung beschäftigt sich mit den möglichen Auswirkungen einer solchen Freihandelszone - und kommt zu dem Schluss, dass vor allem die USA davon profitieren werden. Dort würden laut Studie 1,1 Millionen neue Arbeitsplätze entstehen, das Pro-Kopf-Einkommen um 13,4 Prozent steigen. Auch der EU würde das Abkommen dem nach Vorteile bringen, im Durchschnitt stiege das Einkommen um rund fünf Prozent. Deutschland liegt den Angaben zufolge unter dem Schnitt - hier wären nur 4,7 Prozent zu erwarten.

Verlierer wären wohl die Entwicklungsländer und traditionelle Handelspartner der USA wie Kanada und Mexiko. aus diesen Ländern würde dann nämlich deutlich weniger importiert.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)