17. Juni 2013
Die Windmühle lernt jetzt schwimmen.
Ingenieure aus Dresden und Freiberg in Sachsen wollen Windkraftanlagen auf See nicht mehr auf den Meeresboden bauen, sondern auf Schwimmkörper. Für die Entwickler steht jetzt der erste große Test an, in der Nordsee vor der niederländischen Küste. Sie haben ein schwimmendes Fundament entwickelt, dass bei Wassertiefen von mehr als 30 Metern zum Einsatz kommen soll.
Die Windkraftanlage soll aber nicht wie ein Schiff durch die Wellen schaukeln. Das Fundament soll zwar schwimmen. Es werden aber Stahlseile gespannt, so dass es fest auf dem Meeresboden verankert ist. Die Plattform wird dabei leicht unter Wasser gezogen und dort stabil gehalten. Das Prinzip ist nicht ganz neu: Auch viele Ölplattformen werden auf diese Weise über ihrem Bohrloch festgehalten.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)