17. Juni 2013
Wer in München, Hamburg oder Stuttgart eine Wohnung sucht, der kennt das Problem: Viel zu viele Interessenten für viel zu wenig Wohnungen.
Eigentlich hatte der Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen deshalb mit einem Plus an Neubauten gerechnet. Erwartet hatte man Investitionen von etwa 25 Prozent mehr als im Vorjahr. Statt einem Plus gab es jetzt aber ein Minus: Insgesamt wurde knapp zwei Prozent weniger Geld für neue Wohnungen ausgegeben. Zwar rechnet der Verband damit, dass sich das in diesem Jahr ändert und wieder mehr gebaut wird. Vor allem bei den Mietmärkten in großen Städten sei aber keine Entlastung zu erwarten.
Der deutsche Mieterbund hatte erst vor kurzem darauf aufmerksam gemacht, dass etwa 250.000 Wohnungen in deutschen Groß- und Unistädten fehlen. Bei Neuvermietungen kann der Preis dann mal eben um 40 Prozent höher sein als sonst üblich.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)