18. Juni 2013
Vor allem die Eintagsfliegen und die Libellen leiden unter Pestiziden.
Das hat jetzt eine internationale Studie unter Beteiligung des Leipziger Helmholtz-Instituts für Umweltforschung herausgefunden. Pestizide, die in der Landwirtschaft genutzt werden, bedrohen demnach die Artenvielfalt an angrenzenden Gewässern. An einigen stark kontaminierten Standorten verschwinden laut der Studie über 40 Prozent der Arten.
Die Forschergruppe gibt an, eine solche Untersuchung habe es noch nie gegeben. Die dauerhafte Wirkung von Pestiziden lässt sich nämlich nur schwer nachweisen, weil sie immer nur kurz und in geringen Mengen eingesetzt werden. Aus Sicht der Forscher muss das Risiko der chemischen Pflanzenschutzmittel jetzt neu bewertet werden.
Der Artikel ist in der Fachzeitschrift PNAS erschienen
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)