18. Juni 2013
"Schatz, könntest du mir einen Gefallen tun?"
Sätze wie diese in E-Mails oder im Chat klingen harmlos. Sie können aber Betrug sein. Die australischen Behörden warnen vor Betrügern im Internet, die über Monate so tun, als führten sie eine Chat-Beziehung und als lebten sie zum Beispiel als Entwicklungshelfer in Afrika oder arbeiteten als Ingenieur am Persischen Golf. Im vergangenen Jahr haben Australier durch solche Maschen 66 Millionen Euro verloren. Das berichtet die Zeitung Sydney Morning Herald auf ihrer Internetseite. Mehr als 2.400 geprellte Menschen meldeten Fälle, in denen sie Geld überwiesen hatten, um zum Beispiel den Bau eines Waisenhauses zu unterstützen oder dem Liebsten eine Arztrechnung zu bezahlen. Später hörten sie dann nichts mehr von der Internetbekanntschaft. Im Schnitt zahlte jeder Betrogene rund 15.000 Euro
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)