18. Juni 2013

Natürliches Hormon macht in ersten Tests In-Vitro-Befruchtungs-Technik sicherer

Eine künstliche Befruchtung ist heutzutage ein Routineeingriff - das heißt aber nicht, dass sie keine Risiken birgt.

Britische Wissenschaftler wollen jetzt eine der Gefahren der In-Vitro-Befruchtung verringert haben. Bei der Technik werden einer Frau Eizellen entnommen, um sie im Labor zu befruchten. Hormone regen die Eierstöcke vorher an, gleich mehrere Eier zu produzieren. Bei etwa einer von hundert Frauen geht das schief. Die Eierstöcke gehen in die Überproduktion. Das kann zu Erbrechen und Brustschmerzen führen, in seltenen Fällen auch zum Tod.

In der aktuellen Studie haben die Forscher 30 Frauen statt dem üblichen Hormon ein anderes gegeben, das auch natürlich im Körper vorkommt. Das Forscherteam gibt an, das habe bei 29 Frauen funktioniert. Inzwischen ist auch das erste gesunde Baby geboren worden. Bis die Technik für die große Mehrheit verfügbar ist, braucht es aber noch mehr Tests.

Ihre Ergebnisse stellen die Forscher diese Woche auf einer Konferenz in San Francisco vor.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)