18. Juni 2013
Blinde nutzen Echos schon lange, um sich in Räumen zu orientieren.
Schweizer Forscher haben die Methode jetzt technischen Geräten beigebracht. An der Polytechnischen Universität in Lausanne haben sie eine Software entwickelt, die über das Echo akustischer Signale die genaue Form eines Raums errechnen kann. Im Fachblatt "PNAS" berichten sie, die Software sei in Zukunft auch in Smartphones einsetzbar. Mit einem Anruf könnte man dann ermitteln, in welchem Raum sich das Handy befindet.
Nach Angaben des Forscherteams ist die Technik nicht nur zur Ortung von Anrufern, sondern für viele weitere Anwendungen einsetzbar. Die Daten seien millimetergenau. In einem Test hatten die Forscher mit der Echo-Software die Baustruktur der Kathedrale von Lausanne dargestellt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)