18. Juni 2013
Mit Navi ist das Autofahren auch an unbekannten Orten kein Problem. Allerdings nur, solange das GPS-Signal nicht ausfällt. Das passiert gerne mal in Häuserschluchten, Tunneln oder Parkhäusern.
Wissenschaftler der Universität Michigan haben jetzt einen Chip erfunden, der in solchen Fällen Abhilfe schaffen soll. Die Zeitung "Die Welt" berichtet, dass der Chip aus drei elektronischen Kreiselkompassen, einer hochpräzisen Uhr und mehreren Beschleunigungs-Sensoren besteht. So ist er in der Lage, selber zu errechnen, wo er sich gerade befindet. Einzige Bedingung: Er muss vorher die Anfangsposition bekommen haben.
Die Forscher glauben, dass ihre Entwicklung auch für das Militär von Nutzen sein könnte. Durch den Chip soll es möglich sein, dass Raketen und Drohnen sich selbstständig navigieren, auch wenn zum Beispiel ein Gegner die GPS-Signale stört.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)