18. Juni 2013

US-Studie: Neue Erkenntnisse über Schlafstörungen

Wer Probleme mit dem Einschlafen hat, muss vielleicht sein Verhalten ändern, bevor er ins Bett geht.

Forscher in den USA haben herausgefunden, dass Erlebnisse vor dem Schlafen große Auswirkungen haben. Für ihre Studie machten sie Experimente mit Mäusen. Bei einer Gruppe wurden immer wieder Dinge im Käfig verschoben. Die Tiere inspizierten die Veränderung anschließend genau und brauchten daraufhin lange, um einzuschlafen. Eine andere Gruppe wurde über den gleichen Zeitraum abgelenkt, allerdings nur leicht. Ergebnis: Diese Mäuse schafften es schneller, einzudösen.

Verantwortlich für diese Reaktionen sind laut den Forschern zwei Proteine, die zum ersten Mal überhaupt mit dem Schlafrhythmus in Verbindung gebracht wurden. Die Wissenschaftler erhoffen sich dadurch neue Erkenntnisse für die Behandlung von Schlafstörungen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)