18. Juni 2013
Ab ins Sprachbad!
Eine Sprache lernt man am besten in dem Land, in dem sie gesprochen wird - und dann sollte man nicht mit den eigenen Landsleuten in einer WG wohnen. Forscher haben diese Tipps jetzt weiter wissenschaftlich untermauert. Sie stellten fest, dass schon kleine Erinnerungen an die Heimatkultur den Spracherwerb stören können. Dafür testeten sie Chinesen, die an US-Unis studierten und eigentlich fließend Englisch konnten. Wenn man ihnen aber zum Beispiel asiatische Gesichter zeigte, begannen sie in der Fremdsprache zu stocken.
Die Wissenschaftler vermuten, dass neben diesen visuellen Reizen auch heimische Gerüche oder Klänge störend wirken könnten. Das könnte möglicherweise auch erklären, warum Immigranten die Sprache ihres neuen Landes nur schlecht lernen, wenn sie in eigenen Vierteln wohnen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)