18. Juni 2013
Über diese Fusion war monatelang gestritten worden.
Ab heute arbeiten die Berliner Charité und das Max-Delbrück-Zentrum für Molekulare Medizin in einem gemeinsamen Institut zusammen. Mehr als 300 Millionen Euro werden in den nächsten fünf Jahren in das neue Institut für Gesundheitsforschung gesteckt. Den Großteil davon übernimmt der Bund.
Genau das war der Knackpunkt im Vorhinein. Denn laut Verfassung darf der Bund Hochschulen nicht dauerhaft fördern - und die Charité ist eine Uni-Klinik. Mit allerlei bürokratischen Umwegen ging es dann doch.
In dem neuen Gesundheitsinstitut sollen Forschungserkenntnisse aus der Molekularbiologie besonders schnell in den Klinikalltag einfließen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)