18. Juni 2013
Der Mond hat mehrere hunderttausend Krater - auf der Seite, die der Erde zugewandt ist.
Auf der erdabgewandten Seite weiß man es nicht so genau. Australische Forscher haben dort jetzt fast 300 Stellen entdeckt, die auf Krater hindeuten. Sie werteten Satellitenbilder aus und nahmen Daten über Schwerkraft und Geländebeschaffenheit dazu. An 280 Stellen machten sie Mulden aus, die allein mit den Bildern kaum zu erkennen sind.
Die meisten Mondkrater gibt es wahrscheinlich schon seit der Entstehung des Sonnensystems. Zahlreiche kleinere Himmelskörper stürzten damals auf dem Mond. Kartiert wurde der Mond erstmals Anfang des 17. Jahrhunderts - kurz nach der Erfindung des Fernrohrs.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)