18. Juni 2013

Zahl der Studienanfänger in Deutschland auf Rekordhoch

Noch nie wollten so viele Schüler studieren.

Laut der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz nahm 2011 zum ersten Mal mehr als die Hälfte eines Jahrgangs ein Studium auf. Fast 520.000 Studienanfänger gab es in dem Jahr. Besonders groß war das Interesse an Fachhochschulen. Am meisten Zuwachs bekamen hier die Ingenieurswissenschaften.

Für Bund und Länder stellen die steigenden Zahlen eine Herausforderung dar. Denn mehr Studenten heißt auch, dass die Hochschulen mehr Geld für Personal und Ausstattung brauchen. 2006 hatten Bund und Länder einen Hochschulpakt zur Finanzierung vereinbart. Der Bund stellt demnach Geld für Studienplätze zur Verfügung, wenn die Länder den gleichen Betrag dazugeben.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)