19. Juni 2013

Maya-Stadt im Dschungel Mexikos gefunden

Bis vor 1.400 Jahren muss es eine prachtvolle Stadt gewesen sein, mit Pyramiden und Palästen.

Das berichten Archäologen aus Mexiko, wo sie eine Ruinenstadt entdeckt haben. Auf der Halbinsel Yucatán erstrecken sich Reste von Gebäuden über 22 Hektar. Laut dem Nationalen Institut für Antropologie und Geschichte handelt es sich damit um eine der größten Maya-Siedlungen der Region. Laut dem Forscherteam gehörten dazu bis zu 23 Meter hohe Pyramiden, prunkvolle Wohnhäuser und Denkmäler, aber auch Felder für das traditionelle Ballspiel Pelota. Das Gebiet habe man über Luftaufnahmen des Dschungels entdeckt. Bisher sei es ein weißer Fleck auf der historischen Maya-Karte gewesen.

Anhand von Inschriften auf freigelegten Säulen datieren die Wissenschaftler die Blütezeit der Stadt auf 600 bis 900 nach Christus.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)