19. Juni 2013
In unserer Rubrik Wortschatz schauen wir auf die Herkunft eines Wortes. Da es im heutigen Tagesthema um "Schweiß" geht, schauen wir bei einem Auslöser des Schwitzens nach; dem "Stress":
Die Bezeichnung für "starke psychische oder physische Belastung" wurde 1936 vom österreichisch-kanadischen Biochemiker und Mediziner Hans Selye geprägt. Dem Wort liegt das englische "stress" zugrunde für "Druck und Anspannung". Das ist die Abkürzung von "distress", was "Sorge und Kummer" bedeutet.
Der Begriff lässt sich zurückführen auf das lateinische Verb "di-stringere", das Auseinanderziehen, Zerren, Einengen und Zusammenschnüren heißt.
Somit ist es also kein Zufall, dass Stress äußerst unangenehm ist und man dabei ganz schön ins Schwitzen kommt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)