19. Juni 2013
Im Nahen Osten haben viele Monarchien die Umbrüche des Arabischen Frühlings bislang überlebt.
Die Gründe erläutern drei Politikwissenschaftler in einer Analyse für das GIGA-Institut. Acht Monarchien gibt es in der Region: Das sind Bahrain, Jordanien, Katar, Kuwait, Marokko, Oman, Saudi-Arabien und Vereinigte Arabische Emirate. In den meisten gab es auch Proteste gegen das jeweilige Regime. Dass die Monarchien trotzdem so beständig sind, liegt den Forschern zufolge an mehreren Faktoren: Zum Beispiel gebe es eine stabile Familienherrschaft, aber auch die verschiedenen Eliten würden mit eingebunden. In vielen Staaten würden zudem Ressourcen an die Bevölkerung verteilt - so gebe es oft eine quasi kostenlose Gesundheitsversorgung. Und nicht zuletzt werden die Monarchien laut den Forschern extern unterstützt: In vielen Fällen seien sie strategische Verbündete westlicher Staaten.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)