19. Juni 2013
Am bisher heißesten Tag des Jahres gibt es von uns jetzt eine kleine Winter-Meldung zum Abkühlen.
Es geht um Hirsche, die sich in schneereichen Wintern gerne in dicht stehenden Baumgruppen unterstellen, um sich zu schützen. Damit tun sie sich aber selbst vermutlich keinen Gefallen, weil sie die Bäume langfristig kaputt machen. Das haben jetzt Forscher der technischen Universität in Michigan herausgefunden.
Sie haben die Böden in Gegenden mit vielen Hemlock-Tannen untersucht - die mögen die Hirsche besonders gern. Die Wissenschaftler stellten fest: Da, wo viele Hirsche sind, ist durch ihre Hinterlassenschaften auch besonders viel Stickstoff im Boden - das ist schlecht für die Bäume. Eingezäunten Tannen geht es viel besser, weil die Tiere dort nicht hinkommen. Früher gab es zwar in Michigan auch schon Hirsche, aber kein Problem. Das liegt daran, dass es viel mehr Tannen gab und sich die Tiere besser verteilt haben.
Die Studie ist im Fachmagazin "Ecology" erschienen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)