20. Juni 2013
Tausende Wildtiere sind im Hochwasser ertrunken.
Wie der Präsident des Landesumweltamtes Brandenburg, Matthias Freude, sagt, werden die Ausmaße des Tiersterbens erst jetzt sichtbar, da das Wasser langsam abfließt. Demnach ertranken viele Rehe, Hasen und Mäuse, aber auch unzählige Insekten. Auch Vogelnester wurden überspült. Und sogar Fische hätten unter den Wassermassen zu leiden. Denn wenn das Wasser auf überfluteten Flächen länger steht und die Temperaturen wie jetzt ansteigen, sei der Sauerstoffvorrat rasch aufgebraucht. Die Fische ersticken. Darüber könnten sich wiederum Störche, Kraniche und Graureiher freuen - denn sie sind Fischfresser.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)