20. Juni 2013
Im Moment steigen die Chancen, von einem befristeten in einen unbefristeten Arbeitsvertrag zu kommen.
Das ist Ergebnis einer Studie des Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung IAB, das zur Bundesagentur für Arbeit gehört.
Demnach wurden 2012 rund 39 Prozent der befristet Beschäftigten in eine unbefristete Anstellung übernommen. 2009 seien es nur 30 Prozent gewesen. Allerdings sei die Zahl derer, die nur einen Job auf Zeit hatten insgesamt über die Jahre angestiegen. 1996 hatten nur rund fünf Prozent eine Befristung im Vertrag stehen - 2012 waren es schon knapp zehn.
Besonders häufig kommen die Zeitverträge laut der Studie an Schulen und anderen Bildungseinrichtungen vor. Hier seien es 76 Prozent. Das liege daran, dass die Haushalt-Mittel für diesen Bereicht oft nur kurzfristig geplant seien.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)