20. Juni 2013

Mieten steigen - Schere zwischen Stadt und Land öffnet sich weiter

In den Großstädten sind die Mieten auch 2012 kräfig gestiegen.

Das meldet das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung BBSR. In Metropolen wie Berlin und Hamburg, aber auch in Passau oder Jena ging es im vergangenen Jahr 7 Prozent rauf mit den Mieten - im Durchschnitt.

Bundesweit sieht es für Mieter statistisch gesehen besser aus, weil kleine Städte und Gemeinden nach wie vor sehr günstig sind. Als Beispiel dafür, wie weit diese Schere inzwischen aufgeht, nennt das BBSR die Mietpreise in Wunsiedel im Fichtelgebirge - dort zahlt man knapp 3,80 Euro pro Quadratmeter. In München sind es dagegen inzwischen rund 12,50 Euro.

Ein weiteres Problem ist laut BBSR, dass viele Wohnungen in den Ballungszentren inzwischen durch Sanierung aufgewertetet seien. Das mache günstigen Wohnraum noch seltener.

Die Zahlen gibt es [hier|www.raumbeobachtung.de].

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)