21. Juni 2013

Rauchen: Gesundheitsschädigende Substanzen setzten sich auf Kleidung fest

Dass Rauchen und Passivrauchen gefährlich sind, ist klar.

Wissenschaftler warnen aber noch vor einer anderen Sache: Sie nennen es Rauch aus dritter Hand. Gemeint sind damit die Substanzen, die sich nach dem Qualmen zum Beispiel in Kleidung und Teppichen festsetzen.

US-Wissenschaftler haben dazu jetzt eine Studie veröffentlicht. Und die zeigt, dass Rauch aus dritter Hand Schäden in menschlichen Zellen anrichten kann. Den Forschern zufolge ist es sogar möglich, dass er zu Genmutationen führt. Außerdem haben die Wissenschaftler herausgefunden, dass das Material auf Kleidung und in Teppichen mit der Zeit giftiger wird.

Problematisch an diesem Rauch aus dritter Hand ist: Er lässt sich nur schwer entfernen. Putzen und wischen etwa bringen kaum etwas. Studien zeigen, dass der Rauch in einer Wohnung auch noch Monate, nachdem dort die letzte Zigarette geraucht wurde, nachgewiesen werden kann.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)