21. Juni 2013
Für die US-Regierung ist er ein Verräter, für andere ein Held.
Der Enthüller des US-Spionage-Programms "Prism", Edward Snowden. Der amerikanische Computerexperte ist nach Hongkong geflohen, in seiner Heimat würde ihn ein Prozess erwarten. In Hongkong will Snowden aber offenbar nicht bleiben. Er könnte sich Island als Asyl vorstellen, weil das Land besonders für die Freiheit des Internets eintrete.
Die Pläne dafür nehmen inzwischen offenbar konkretere Formen an. Es soll schon ein Charterflugzeug für Snowden bereitstehen - organisiert von einer Partnerfirma der Enthüllungsplattform Wikileaks. Die Maschine wurde mithilfe von Spenden für mehr als 181.000 Euro gechartert.
Snowden hatte vor Kurzem enthüllt, dass die US-Behörden auf die Server großer Internetfirmen wie Google und Facebook zugreifen und so Daten von Nutzern weltweit überwachen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)