21. Juni 2013
Google-Autos haben in Europa nicht nur Fotos für "Street View" gemacht, sondern auch private W-Lan-Daten gesammelt.
Das ist schon lange bekannt und hat weltweit zu Kritik geführt. In Großbritannien muss das Unternehmen die Daten jetzt innerhalb von 35 Tagen löschen. Sonst ist das eine Straftat. Das sagt die britische Datenschutzbehörde ICO. Sie droht damit, dass Google sonst eine Geldstrafe bezahlen muss.
Google hatte bei den Kamerafahrten für "Street View" auch W-Lan-Netze kategorisiert. Die Daten sollten zur Ortung von W-Lan-fähigen Smartphones und Computern dienen. Wenn sich das Gerät in einem bestimmten Netzwerk befindet, lässt sich damit der Standort herausfinden. Google hatte zugegeben, dass es auch Inhalte von nicht-gesicherten privaten Netzwerken gespeichert hat. Nach einer Untersuchung der britischen Datenschutzbehörde war das aber keine Absicht, sondern eine Panne.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)