24. Juni 2013
An Luftverschmutzung kann nicht viel Gutes sein.
Oder vielleicht doch? Meteorologen aus Großbritannien wollen jetzt herausgefunden haben, dass Industrie-Abgase Stürme verhindern. Für ihre Studie haben sich die Forscher die Entwicklung von Hurricanes über dem Nord-Atlantik in den letzten 200 Jahren angeguckt.
Das Ergebnis: Während des 19. Jahrhunderts, als mehr Schadstoffe in die Luft geblasen wurden, nahm die Zahl der Stürme ab. Nach 1980, als sich die Luftverhältnisse verbesserten, gab es wieder mehr Hurricanes.
Den Forschern zufolge beeinflussen Schwebstoffe die Luft-Temperatur und ihre Zirkulation so, dass sich Hurricanes schwerer bilden können.
Die Ergebnisse sind im Fachblatt "Nature Geoscience"| http://www.nature.com/ngeo/journal/vaop/ncurrent/full/ngeo1871.html] nachzulesen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)