24. Juni 2013
Es heißt, dass ein Welterbe-Titel einer Region deutlich mehr Touristen beschert.
Nordkorea bringt das nichts. Denn mehr als 100.000 ausländische Touristen pro Jahr lässt der kommunistische Staat gar nicht einreisen. Trotzdem - Nordkorea ist neuerdings um zwölf amtlich bestätigte Attraktionen reicher.
Die Unesco hat sie zur Weltkulturerbeliste hinzugefügt. Darunter sind die Überreste einer alten Festungsmauer um die Stadt Kaesong. Dort befindet sich auch die Sonderwirtschaftszone von Nord- und Südkorea - und der Fabrikpark, der im Zuge der Spannungen zwischen beiden Staaten kürzlich geschlossen wurde. Kaesong war die alte Hauptstadt der Koryo-Dynastie, die Korea von 912 bis 1392 beherrschte.
Bis jetzt hatte Nordkorea nur eine Welterbe-Stätte - den Goguryeo-Gräberkomplex in den Städten Pjöngjang und Namp'o.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)