24. Juni 2013
Könnte man unser Gehirn durchsichtig machen - dann ließen sich viele Prozesse darin besser beobachten.
Japanischen Forschern ist das jetzt mit Mäuse-Hirnen gelungen. Sie haben eine Flüssigkeit entwickelt, durch die das Gewebe innerhalb von drei Tagen transparent wird - ohne dass es dabei zu Nerven-Schädigungen kommt.
Die Forscher verwendeten eine Lösung auf Wasser- und Zucker-Basis - also komplett ohne chemische Zusätze. Bei früheren Methoden mit chemischen Lösungen waren oft Gehirnzellen beschädigt worden.
Mithilfe der neuen Lösung konnten die Forscher erstmals Nervenverbindungen zwischen der rechten und der linken Hirnhälfte dreidimensonal darstellen, ohne Schnitte im Gehirn zu machen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)