24. Juni 2013

Stress bei der Arbeit verändert das Gehirn

Dauer-Stress im Job?

Sieht man im Gehirn. Das sagen jedenfalls schwedische Neurologen vom Karolinska-Institut. Sie haben zusammen mit Kollegen vom Stressforschungsinstitut der Uni Stockholm 30 Probanden untersucht. Alle zeigten Symptome von langfristiger Überarbeitung - sie konnten sich zum Beispiel nur noch schlecht konzentrieren.

Mithilfe von Magnetkameras studierten die Forscher die graue Substanz im Gehirn der Versuchsteilnehmer. So bezeichnet man Teile des Zentralnervensystems, die aus Nervenzellkörpern bestehen. Die verglichen sie mit den Hirnen von nicht-gestressten Probanden mit gleichem Geschlecht und Alter. Ergebnis: Die gestressten Personen hatten in bestimmten Hirnarealen weniger graue Substanz. Die Wissenschaftler sagen deshalb, dass man Stresssymptome nicht einfach als psychisch abtun sollte.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)