24. Juni 2013

Schutzorganisation für hässliche Tiere arbeitet mit Comedians zusammen

Wenn man sich für den Tierschutz einsetzt, verurteilt man sich selbst dazu, dauerhaft depressiv zu sein - deshalb wollen wir es lustig machen.

Das sagt der Biologe Simon Watt im Interview mit dem britischen "New Scientist". Er hat eine Organisation zum Schutz hässlicher Tiere gegründet. Die Menschen sorgten sich nur um Pandas und Tiger, also charismatische, große Tiere. Das sei etwas langweilig, wenn man an all die Lebewesen da draußen denke. Der Verein organisiert regelmäßig Comedy-Abende. Auf denen werben Wissenschaftler und Komiker für ihre persönlichen Favoriten eines hässlichen und vom Aussterben bedrohten Tieres. Am Schluss stimmt das Publikum ab, welcher Kandidat das Maskottchen für den Verein in einer Region werden soll. Die Ehre hatte schon der Schnauzen-Gesichts-Tintenfisch, der aussieht, als hätte er einen menschlichen Mund in der Mitte seines Körpers.

Persönlicher Liebling des Vereins-Chefs Watt ist aber eine schlumpfblaue Schnecke, der bei Gefahr ihr Hinterteil abfällt.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)