24. Juni 2013
Der Fluch der Pharaonen geht um - und zwar im naturhistorischen Museum von Manchester.
Anlass zu dieser Vermutung gibt ein Video des Museums. Es zeigt eine 4.000 Jahre alte ägyptische Statue in einer Vitrine. Im Zeitraffer sieht man: Die Figur dreht sich, offenbar von ganz alleine. Die knapp einen halben Meter hohe Figur ist eine Opfergabe an den Gott Osiris und wurde in einem Mumiengrab entdeckt. Nach Museumsangaben hat sie schon seit 80 Jahren einen festen Platz im Museum.
Wie Medien berichten, hat ein Mitarbeiter des Museums eine Kamera aufgestellt, nachdem die Statue verstellt war. Eigentlich habe er herausfinden wollen, wer sie bewegt hatte. Inzwischen wird heftig über die Ursachen des Statuen-Eigenlebens diskutiert: Möglich ist zum Beispiel, dass Museumsbesucher Vibrationen und dadurch die Bewegung verursachen. Dafür spricht, dass sich die Statue in dem Video nur tagsüber bewegt. Dagegen spricht, dass die Figur die vergangenen 80 Jahre still stand.
Das Museum nutzt das Mysterium jedenfalls schon als Werbung: Die Besucher sollen das Rätsel lösen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)