25. Juni 2013
Eine Zeit lang war es mal out, sein Kind zu stillen. Jetzt gilt es wieder als gut und wichtig.
Und das anscheinend mit gutem Grund. Eine britische Studie hat ergeben: Babys, die mit Muttermilch ernährt werden, haben später bessere Chancen auf einen sozialen Aufstieg. Außerdem geht es ihnen im Schnitt emotional besser. Warum das so ist, erklären die Londoner Wissenschaftler so: Muttermilch fördert die Entwicklung des Gehirns und damit die Intelligenz. Eine wichtige Rolle spielen dabei offenbar mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die beim Aufbau des Gehirns gebraucht werden. Außerdem zeigten gestillte Kinder weniger Stress-Symptome.
Für ihre Langzeit-Studie befragten die Forscher mehr als 17.000 Menschen aus dem Geburtsjahrgang 1958 und 16.000 Personen, die 1970 geboren wurden. Sie verglichen Daten der Testpersonen, als die jeweils ungefähr 10 und ungefähr 33 Jahre alt waren.
Die Studie ist im Fachmagazin "Archives of Disease in Childhood" erschienen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)