25. Juni 2013
Sie haben nicht alle Aufgaben erledigt, aber Ärger bekommen sie trotzdem nicht:
Zwei russische Kosmonauten haben bei einem Außeneinsatz mehrere Module an der Internationalen Raumstation ISS befestigt. Sie waren gut sechseinhalb Stunden draußen im All. Fertig geworden ist trotzdem nicht alles. Das Flugleitzentrum in Moskau sagte, dass es länger gedauert hat als geplant, Halterungen für Kabelnetze zu befestigten. Deswegen konnten die Kosmonauten nicht mehr wie geplant Griffe installieren.
Außerdem haben die Kosmonauten vorsichtshalber ein wichtiges Kühlsystem ausgetauscht. Das war zwar nicht kaputt, aber die offizielle Betriebszeit war abgelaufen. Auf der ISS arbeiten zur Zeit drei Russen, zwei US-Amerikaner und ein Italiener. Die Raumstation kreist in ungefähr 400 Kilometern Höhe um die Erde.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)