25. Juni 2013

Alaska: Auf Kälte folgt Hitze - Klimawandel schuld?

Wer die Wetterschwankungen in diesem Jahr bei uns schon merkwürdig findet, dürfte von denen in Alaska beeindruckt sein.

Über dem gesamten Bundesstaat ist der Himmel strahlend blau. Das zeigt ein Satellitenbild der NASA. Für Alaska ist so ein Wetter ziemlich ungewöhnlich - genauso wie die Hitzewelle im nördlichsten Staat der USA. Mitte des Monats wurden in Anchorage 36 Grad Celsius gemessen. Nur zwei Wochen vorher hatte es noch geschneit.

All das hat laut dem "New Scientist" in den USA eine Debatte ausgelöst, ob der Klimawandel schuld ist. Die Wetter- und Ozeanographiebehörde der USA warnt aber, dass es noch zu früh sei, das Wetter damit in Verbindung zu bringen. Einer der Analysten sagte, er glaube, dass ungewöhnliche Bewegungen des Jetstreams schuld seien. So nennt man Starkwindbänder in der oberen Troposphäre, die zwischen verschiedenen Temperatur- und Hoch- sowie Tiefdruckgebieten entstehen. Die frühere Gouverneurin und Vize-Präsidentschaftskandidatin der Republikaner, Sarah Palin, glaubt auch nicht an den Klimawandel. Sie schrieb zu dem Schnee bei Facebook "Global warming my gluteus maximus", frei übersetzt: "Globale Erwärmung für'n Arsch".

Hier geht's zum Artikel des "New Scientist"

Und hier zu Sarah Palins Facebook-Eintrag

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)