25. Juni 2013
Es ist für unsere Journalisten nicht hinnehmbar, dass sie auf diese Weise angegriffen werden.
Mit diesen Worten kritisiert die "BBC" die Twitter-Kampagne von türkischen Behörden gegen eine Journalistin des Senders. Der Bürgermeister von Ankara hatte sie in dem Kurznachrichtendienst für die Berichterstattung über die Proteste zum Gezi Park kritisiert Er unterstellte ihr dabei, eine "Agentin der Briten" zu sein. Laut "BBC" erhielt die Journalistin danach Droh-Nachrichten. Der Sender forderte die türkischen Behörden auf, bei Beschwerden über den Sender die offiziellen Verfahren zu nutzen.
Ministerpräsident Recep Tayip Erdogan hat internationalen Medien wie der "BBC" und "CNN" vorgeworfen, falsch über die Proteste in der Türkei zu berichten. Erdogan gehört zur gleichen Partei wie der Bürgermeister von Ankara.
Hier geht's zum Artikel aus Hurriyet Daily News
Der Hashtag des Bürgermeisters von Ankara: #ingiltereadinaajanlikyapmaselingirit
Unterstützer der Journalistin haben ebenfalls eine Kammpagne auf Twitter begonnen. #selingiritgazetecidir
Hier kann man das Statement der "BBC" nachlesen
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)